Buddhistische Haussegnung

Wer in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung zieht, begibt sich in die Geschichte des Hauses oder der Wohnung, in den Nachhall der Ereignisse, die dort stattgefunden haben. Es mag etwas esoterisch anmuten, aber Menschen hinterlassen durch ihr Handeln in Gedanken, Worten und Werken Spuren, die für mehr oder weniger lange Zeit und mehr oder weniger intensiv an einem Ort spürbar bleiben („Spur“ und „spüren“ sind übrigens wortverwandt).

Ein Bekannter von mir – katholischer Priester und Psychotherapeut mit Praxis in seinen Privaträumen – führt regelmäßig nach psychotherapeutischen Sitzungen Rituale durch, um die Räume, wie er es formuliert, „von schlechten Energien zu befreien“.

Mit Hilfe der Rezitation bestimmter buddhistischer Verse während eines Rundganges durch die Wohnung oder das Haus, gegebenenfalls um das Haus herum, dem Abbrennen von Weihrauchstäbchen und einer abschließenden Kurzmeditation der Liebenden-Güte (Metta), erbitte ich für Sie den Segen des Buddha (als Symbol der eigenen Buddha-Natur); hierzulande eher unbekannt ist diese Haussegnung in Thailand und anderen buddhistischen Ländern gängige Praxis – übrigens auch nach Fertigstellung eines Neubaus.

Eine solche Haus- oder Wohnungssegnung führe ich kostenlos durch; Dāna (= Spende) ist willkommen.

(Es wird darum gebeten, Auslagen für Reise und ggf Unterkunft zu erstatten)